
Virginie

Der Aprilscherz
Am ersten April machen wir Streiche. Es ist der Aprilscherz, eine Tradition.Der Aprilscherz geht auf das 16. Jahrhundert zurück, als Karl 9. erklärte, dass dererste Tag des Jahres der 1. Januar sei und nicht mehr der 1. April wie vorher.Auf diese Weise wurde jeder Person, die nicht an diese Ÿnderung glaubte, etwasgeschenkt. Aber diese Geschenke waren Scherze und man erzählte viele Lügen. Aprilentspricht auch dem Ende des Sternzeichens " Fisch ". Heutzutage ist der Aprilscherzein lustiges Fest und es erinnert an den Karneval. Die Schüler feiern denAprilscherz, indem sie irgendeiner Person einen Fisch aus Papier auf den Rückenh”ngen können. Der Streich ist manchmal ein so grosser Erfolg, dass aus dem Fisch nurnoch die Gräte übrigbleibt !
Anabel, Bertille, Stephanie, Adeline

Es ist die Geburt Christi. Im 4. Jahrhundert wurde Weihnachten im Westen gefeiert. ImOsten fiel gewohnheitsmässig die Geburt Christi auf den 6. Januar und später auf den25. Dezember. Im 5. Jahrhundert gab es drei Messen : vor dem Sonnenaufgang, umMitternacht und eine am Tag.Die Vorstellung der Jesuskrippe geht auf den Heiligen Franz von Assisi zurück.Heutzutage schmückt am 25. Dezember die ganze Familie den Weihnachtsbaum und basteltdie Jesuskrippe. Am Nachmittag versammelt sich die ganze Familie und geht umMitternacht in die Kirche. Nach der Messe werden Austern, Lachs, und Gänselebergegessen und Champagner getrunken. Die Kinder stellen ihre Schuhe vor den Tannenbaum,damit der Weihnachtsmann ihnen Geschenke bringt . Am 25. Dezember essen die Familienzusammen und die Kinder spielen mit ihren Geschenken.
Katy, Nathalie, Carole, Thibault
Weihnachten II.
Eine lustige Stimmung herrscht jedes Jahr am 25. Dezember in allen Häusern. EineWoche vorher wird der Tannenbaum hergerichtet. Er wird mit Girlanden,Weihnachtskugeln und Kerzen geschmückt.Die Kinder warten hoffnungsvoll auf den Weihnachtsmann, der durch den Kamin in dasHaus kommt. Die Geschenke wurden natürlich vorher von den Eltern vorbereitet und dieKinder stellen ihre Schuhe vor den Tannenbaum, damit der rotbekleidete Mann Geschenkehineinlegt.Am Abend beginnen endlich die Festlichkeiten : Truthenne mit Kastanien, " Büche deNoël "(Das ist Buttercreme und Biskuitrolle, die zur Weihnachtszeit gegessen wird unddie Form eines Holzscheits hat), Austern , " Papillottes "(Süssigkeiten ausSchokolade), Orangen usw.... werden gegessen.An diesem Abend gehen die christlichen Familien in die Kirche. Weihnachten feiern istdie älteste Tradition der Welt.
Sophie, Natacha, Myriam, Emilie

Myriam, Marion.

LICHMEss
Die Crêpes und die Sonne haben die gleiche Form. Die Gewohnheit, am 2. FebruarPfannkuchen zu essen, kommt aus den kleinen runden Kuchen, den " oublies " heraus,die der Papst Gélase unter den Pilgern, die nach Rom gekommen waren, verteilen lieş.Damals war n”mlich die Lichtmess der Anlass zu Prozessionen, wo Kerzen und Lichtergeweiht wurden. Daher kommt der Name Lichtmess, der diesem Fest gegeben wurde. 40 Tagenach Weihnachten findet die Vorstellung Christi und Marias Läuterung statt. DieLichtmess ist das Fest des Lichtes, das die Gallier und die R–mer am zweiten Tag desMonats feierten. Fr¸her war im Mittelalter die Prozession der Lichtmess eine wichtigeDemonstration im Jahr, weil sie mit Feierlichkeit die Agrarjahreszeit öffnete. DieLeute pflegten, in die Messe zu gehen, um ihre Kerze segnen zu lassen. Damals gingendann die Bauern durch Felder und Gärten und baten sie um Schutz. Die Lichtmess ist derBeginn des Frühlings. Man muss heute Crêpes selber drehen lassen und dabei eingoldenes Geldstück in der linken Hand halten, um das ganze Jahr Geld zu haben. Crêpeswerden mit Zucker, Honig , Zitrone, Marmelade.. gegessen
Nathalie, Ophelie

Am 14. Juli ist das französische Nationalfest. An diesem Tag wird der Sturm auf dieBastille, in Erinnerung an die Revolte des drittens Standes gegen den Adel im Jahre1989 gefeiert. Die Pariser erstürmten die ehemalige Festung, die ins Gefängnisumgewandelt worden war. Die Bastille war das Symbol der Tyrannei und desAbsolutismus. Das kennzeichnet das Ende des alten Regimes. Auf die Monarchie folgtdas Konsulat. Die französische Revolution trug dazu bei, dass die Erklärung derMenschenrechte in der ganzen Welt g¸ltig wurde. Das Gefängnis existiert heute nichtmehr.Dieser Tag ist ein Feiertag : niemand arbeitet. Das ist eine gute Gelegenheit, umFeste zu organisieren. In Paris geschieht jedes Jahr der Umzug der Luftarmee, derKriegsmarine und der Infanterie. Auf den Champs Elysées gehen sie an dem Präsidentender französischen Republik vorbei, um unsere militärische St”rke zu zeigen. DieserMarsch wird im ganzen Frankreich im Fernsehen übertragen. Wir legen viel Wert auf dieFeuerwerke, die wunderbar sind. In jedem Dorf ist ein Ball veranstaltet. Es gibt auchviele Karussels.In Paris wird in Erinnerung an die Franzosen, die während der Revolte gestorben sind,eine feierliche Messe gelesen, an der viele Bischöfe und berühmte Personenteilnehmen.Das ist f¸r uns ein demokratisches Fest. Es ist sehr wichtig, unsere Ahnen nicht zuvergessen, die für uns und für die Nation gestorben sind.
Claudine, Angélique, Gaelanne, Beatrice

Sebastien, Remi

Anne-Claire, Jessica, Carole, Marion

F¸r die Christen symbolisiert Ostern die Freude der Auferstehung Christi. Aber es istauch f¸r alle Leute die Freude der Erneuerung der Natur. Das Datum wechselt jedesJahr : es entspricht dem Sonntag, der auf den Vollmond folgt, das heisst nach derTagundnachtgleiche des Frühlings.Die Eier sind das Symbol des neuen Lebens. Das Ei spielt eine wichtige Rolle. AmAnfang sind Ostern und Fasten miteinander verbunden. Während der Fastenzeit assen dieBauern wenige Eier und sollten nachher aus diesen Eiern Kuchen backen, um sieloszuwerden. Anl”şlich dieses Festes sind alle Schaufenster mit Ostersüssigkeiten geschmückt.Ğberall findet man Schokolade, von den Eiern bis zu den Hühnern, die aus Rom von denGlocken mitgebracht worden sind.
Julie, AurÈlie

Fastnachtsdienstag . Der Karneval findet zwischen dem Dreikönigsfest und demAschermittwoch statt. Dieses Fest geht der Fastenzeit voran. Es wird in derkatholischen Gemeinschaft gefeiert und es ist sehr lustig überall in der Welt. Esfällt immer auf den Fastnachtsdienstag.Es ist Brauch, dass die Leute sich verkleiden und Masken tragen. Die Franzosen verbringen viel Zeit beim Herstellen ihrer Verkleidung und einige sindjedes Jahr besonders gelungen.Während dieser Tage freuen sich die Leute, das Faschingsfest ist mit dem Frühlingverbunden.Die Leute gehen nebeneinander her, ohne sich erkennen zu können. Sie werfen sich mitKonfetti. Eine mit Stroh ausgestopfte Puppe wird am Ende eines Zuges in Brandgesteckt : das ist wie die Beerdigung des Winters. Es wird um ein Lagerfeuer getanztund gesungen. Zu dieser Gelegenheit essen wir " Bugnes " und " Crêpes ".Meistens verkleiden sich die Leute als Harlekin, Pierrot, Colombine
Amandine, Alice, Aurélien, Fabrice

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